
Die Wildhüterlinge hüten das Wilde in dir. Das freie, natürliche, tiefe, einzigartige Funkeln von großen und kleinen Menschenkindern.
Das Projekt wildhüterlinge wurde gegründet, um Menschen, die eine tiefere Verbindung zur Natur und dem Jahreskreislauf suchen, eine Möglichkeit dafür zu bieten. Insbesondere geht es uns dabei um die Begleitung der Menschen, die mit Kindern zu tun haben – privat oder beruflich. Das pädagogische Gerüst dafür bietet die sogenannte „artgerechte Pädagogik“ – eine Sichtweise, die ganz urige und (neuro)biologisch nachvollziehbare Gründe für kindliches Verhalten beschreibt. Mehr dazu findest du im Bildungsangebot von jobs|mit|herz GmbH, wenn du magst.
Unser Ziel ist es, einen Zugang zur Natur durch phänomenologische Beobachtung des Jahreskreislaufs zu finden. Diese lebensnahen Beobachtungen werden mit altem Wissen aus Europa verknüpft.
Wir versuchen eine Brücke zur modernen Welt zu bauen – was bedeutet, dass wir einige alteuropäische Bräuche etwas entstauben! :) Dennoch möchten wir das „Wilde“ (Urige, Alte, Natürliche,..) hüten und wertschätzen, daher auch unser Name. Unser Symbol, die Kritzelsonne im Hintergrund, repräsentiert das Sonnenlicht, das uns Menschen schon immer so wichtig war.
Derzeit befindet sich das Projekt im Aufbau. Der Start der Bildungsangebote ist für 2025/26 geplant! („Warum dauert das noch so lange?“ – Wir haben beide Vollzeitjobs, die uns stark beanspruchen, außerdem sind wir viel draußen unterwegs. Wir nehmen uns dazwischen Zeit, dieses Projekt auf die Beine zu stellen.)
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Grüß dich!
Wir sind Johanna und Alex, Gründer von wildhüterlinge.
Weißt du, nicht nur Pflanzen brauchen Wurzeln, Menschen auch. Denn wir sind mehr als Biologie, wir sind kulturelle Wesen. Unsere Kultur beeinflusst sogar unsere DNA! Unsere alteuropäischen Wurzeln finden wir in vorchristlicher Zeit.
An der Stelle ist es uns wichtig zu sagen, dass es uns nicht um Religion geht. (Keine Opferrituale. :-D Sorry!) Natürlich gab es Götter und einen alten Glauben, der als Heidentum bekannt ist, doch darauf möchten wir nicht gar nicht so sehr eingehen. Unsere Ahnen, Vorfahren bzw. das bunte Menschenvolk im alten Europa hatte einen tiefen Bezug zur Natur, dem Jahreskreislauf, den Pflanzen, Sonne und Mond – das ist unsere Verknüpfung. Damals wurden viele Phänomene personifiziert, wohl um sie in eine menschliche Vorstellungskraft zu bringen. Auch da machen wir mit, denn dadurch entstehen wundervolle Geschichten – etwa über Frau Sonne, die sich mit Frau Mond anfreundet oder die Amsel, die ein wichtiges Treffen verschläft.
Diese Verbindung zur Natur und unseren alteuropäischen Wurzeln macht uns heimatverbunden, es weckt den Einheimischen in dir. Mit dem Projekt wildhüterlinge möchten wir Brücken bauen und alte Gedanken in die moderne Zeit bringen. Vor allem auch großen und kleinen Stadtbewohnern einen Zugang ermöglichen!
Boom! Immer mehr Menschen suchen nach Naturverbindung – auf sehr bunte Art und Weise. Einige über eine vegetarische oder vegane Ernährung, manche durch ZeroWaste Gedanken, den Kauf von naturnahen Alltagsmaterialien, sie beziehen Ökostrom oder kaufen nachhaltige Kleidung. Manche Menschen besuchen Survivalkurse oder machen Camping. Dieses grüne Bedürfnis hat auch die Wirtschaft schon bemerkt – öko ist in vielerlei Hinsicht in Mode. Das ist total fein! Woher kommt das? Nun, weit über 95% des menschlichen Daseins fand draußen in der Natur statt. Der Waldrand – mit allen Jahreszeiten, Wettererscheinungen, Tieren und Schicksalen – war (und ist) unser artgerechter Lebensraum. Wir erlebten „harmonische Polarität“ (Storl) von Tag und Nacht, Regen und Trockenzeit, Hitze und Kälte, Winter und Sommer, Leben und Tod. Heute gehen diese Pulsationen oft durch moderne Einflüsse verloren. Etwa spüren wir die Temperaturunterschiede weniger, weil wir Fußbodenheizungen und Kunststofffenster haben, erleben den Winter nicht mehr als gefährliche Jahreszeit, auf die wir uns vorbereiten müssen.
Wenn wir uns aber wieder mit den Jahreszeiten beschäftigen und auf Spurensuche in der Geschichte Europas gehen, stillen wir die aktuell aufkeimende Sehnsucht nach Natur, Heimat und Naturverbundenheit.
Im alten Europa betrachteten die Menschen den Verlauf eines Jahres als Kreis mit acht Speichen – also in acht Achterl unterteilt. Jedes Achterl hat ganz eigene Stimmungen, die meist mit Besonderheiten in dieser Zeit einhergehen. Durch diese Aufteilung waren Sonne und Mond bedeutungsstarke Ankerpunkte. Mit diesem Rad möchten wir uns gemeinsam beschäftigen. Gleich ein Hinweis für alle, die nicht auf uns warten, sondern schon mal tun möchten: Die Natur sperrt Zeit nicht in Käfige. Oft ist ein Datum kein Termin, sondern eine Atmosphäre, eine kleine/große Jahreszeit. Mach dir also keinen Druck, sondern erlebe einfach.
Wir freuen uns darauf dich bald nicht nur auf Facebook, sondern auch durch Bildungsangebote zu begleiten. Unser Schwerpunkt dabei ist das Tun mit Kindern. Zwar gilt es vor allem ein Vorbild zu sein und wir dürfen vertrauen, dass Kinder unsere Naturverbundenheit aufnehmen. Aber letztlich haben wir doch ganz viele Ideen von und für und mit Kindern im Jahreskreis. :)
